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Ab 01.01.2004: Neue "Fahrkostenregelung" - der Gesetzgeber hat es so beschlossen!

Mit Beginn des neuen Jahres trat das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft. Damit ist eine Reihe gravierender Änderungen verbunden, die allesamt Kosten einsparen sollen. Auch bei Krankenfahrten sollen nach dem Willen des Gesetzgebers Einschränkungen erfolgen. Betroffen sind im wesentlichen Fahrten zur ambulanten Behandlungen, während, während es bei den Fahrten zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus (bzw. für die Entlassungsfahrt) gegenüber der bisherigen Regelung keine Einschränkung gibt. Hier wurde sogar durch die neue Zuzahlungsregelung ( 5,00 bis 10,00 € je Fahrt) eine überschaubarere und patientenfreundlichere Regelung gefunden.

Siehe auch Abschnitt Zuzahlungsregelung

Bei den Fahrten zur ambulanten Behandlung, die ursprünglich ganz von der Kostenerstattung ausgenommen werden sollten, hat man innerhalb weniger Tage nach Inkrafttreten des Gesetzes erkannt, dass es sich hierbei nicht um eine Subvention des Taxigewerbes handelt, sondern dass ohne Fahrten mit dem Taxi über eine Vielzahl von Patienten keine medizinische Behandlung zu vertretbaren Kosten möglich ist. Generell gilt bei solchen Fahrten der Grundsatz:

vorherige Verordnung des Arztes + vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse

Diese Genehmigungen sollen jedoch nach dem Krankentransport-Richtlinien vom 22.01.2004 erteilt werden bei

Neu ist hier die Zuzahlung, die aber im Allgemeinen bereits mit der Genehmigung durch die Krankenkasse geregelt wird, so dass insoweit gegenüber den alten Vorschriften mehr Rechtssicherheit besteht.

Siehe auch Abschnitt Zuzahlungsregelung